Pinnwand MiSO-Mitglieder
Projektleiterin Maria Drozdetskaya zeigte Kinderzeichnungen in Hannover-Mittelfeld
10.12.2018
Jede Ausstellung ist ein kleines Kunstfest. Dieses Eindringen in ein Märchen, das ist die Verwaltung eines Traumes, es ist das Eintauchen in die Welt der kühnen Vorstellungen und der süßen Träume. In unserer schönen Stadt fanden seit mehreren Jahren Ausstellungen von Werken junger Künstler und Teilnehmer des Projekts MDraWing statt.

Der Künstler braucht einen Zuschauer. Die Aufmerksamkeit und das Interesse der Besucher geben zusätzliche Impulse für die Entwicklung kreativer Fähigkeiten und stärken das Selbstvertrauen. Dies ist ein mutiger Start in die Welt der Kunst für junge Künstler.

Gut besuchtes "Concert for Rohingya" am 28.09.2018 in der Christuskirche brachte 850 € Spenden
02.10.2018
Das größte Flüchtlingslager der Welt liegt in Bangladesh. Am 28. September 2018 machte eine Benefizveranstaltung in der Christuskirche auf die dort lebenden Rohingya aufmerksam.

Knapp eine Million Menschen sind in den letzten zwei Jahren aus Myanmar (Burma) ins benachbarte Bangladesch geflohen. Sie gehören der muslimischen Volksgruppe der Rohingya an, die im mehrheitlich buddhistischen Myanmar diskriminiert und verfolgt wird. Im selbst völlig verarmte Bangladesch, im bengalischen Cox’s Bazar, ist das größte Flüchtlingslager der Welt entstanden.

UnterstützerInnen für Sprachkurse gesucht
14.09.2018
Wir, die Initiative für Internationalen Kulturaustausch, suchen dringend Unterstützer*innen für unsere Alphabetisierungs- und A1 und A2 Kurse! Es wäre schön, wenn ihr schon Erfahrungen im Unterrichten von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund habt! Ihr solltet spontan, kreativ und geduldig sein und Spaß am Unterrichten dieser Zielgruppe haben. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann meldet euch bitte. Wir freuen uns auf euch!

Ansprechpartnerin: Kathlen Dreckshage (Ehrenamtskoordination)

Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V.

Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover

Tel.: 0511-44 04 84

info@iik-hannover.de

www.iik-hannover.de


Das Sommerfest der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK) begeisterte in der Faust-Warenannahme
28.06.2018
„Alle, die mit uns gemeinsam einen interkulturellen Austausch und dessen Vielfalt friedlich und bunt feiern möchten, sind herzlich eingeladen!“, begrüßte die Leiterin der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK), Mahjabin „Lipi“ Ahmed, die zahlreich erschienenen Gäste. Unter ihnen auch Konstanze Beckedorf, städtische Sozial- und Sportdezernentin, und Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube.

"Texturen" - ein Schreibprojekt von Faust: Mitmacher gesucht!
28.06.2018
Geschichten über das Zusammenleben in Linden
Eine A4 Seite und Sie sind/Du bis dabei!

Mit Gruppen und Einzelpersonen, allen Interessierten aus dem Stadtteil, wollen wir zum Thema „Zusammenleben im Stadtteil Linden“ einen internetbasierten Text mit vielfältigen Textpfaden produzieren. Wir freuen uns über alle, die Interesse haben mitzumachen.
Ziel dieses Projektes ist es, eine Erzählung zu schreiben, deren einzelne Kapitel von unterschiedlichen Menschen verfasst wurden und die sich, ausgehend von einem gemeinsamen Ausgangskapitel, vielfältig verzweigt. Siehe - www.texturen-linden.de -. Die Einzelkapitel werden über Links miteinander verbunden - http://www.kulturzentrum-faust.de/ebook-texturen-des-zusammenlebens/kapitel-1-ein-morgen-in-linden.html -. Zu jedem Kapitel können dabei Alternativkapitel angelegt werden. So entstehen unterschiedliche Textpfade, welche eine Vielzahl von Sichtweisen und Erfahrungen aus dem Stadtteil wiedergeben.

Thema aller Geschichten soll das Zusammenleben im Stadtteil sein. Darüber hinaus gibt es keine inhaltlichen Vorgaben. Mitmachen können alle Interessierten, sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen aus Linden oder mit Bezug zu diesem Stadtteil. Es ist möglich, einzelne oder auch mehrere aufeinanderfolgende Kapitel beizusteuern.
Dabei sollte das Ende durchaus offen sein, damit andere Bezug nehmen und mit der Erzählung fortfahren können. Die einzelnen Kapitel sollten vom Umfang her auf keinen Fall länger als eine DIN-A4-Seite sein, gerne jedoch kürzer.

Kontakt:
www.texturen-linden.de
texturen@kulturzentrum-faust.de
Fußballturnier „Kicken gegen Vorurteile“ – seit elf Jahren eine Erfolgsgeschichte
26.06.2018
Fast alle reden von Fußball. Nicht nur in Russland – auch in Hannover: Samstag nachmittag den 23.06.2018 spielten acht bunt gemischte Mannschaften vor einem bis zu 700-köpfigen Publikum im Erika-Fisch-Stadion.

Infoveranstaltung: Einblicke und Antworten zum Familiennachzug
28.05.2018
Vielen Geflüchteten wird das Recht auf ein Zusammenleben mit Familienangehörigen verweigert. Unter dem Motto „Familie Willkommen“ wurde darüber im Kulturzentrum Faust diskutiert.

„Willkommenskultur geht nicht ohne Familiennachzug“, sagt Lipi Mahjabin Ahmed in ihren Begrüßungsworten. Die von ihr geleitete Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK e.V.) hatte am 23. Mai 2018 in die Faust-Warenannahme geladen. Zusammen mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen und dem Kulturzentrum Faust. „Wir wollen einen Einblick geben in die Lebenswirklichkeit der betroffenen Geflüchteten“, heißt es in der Einladung zur Veranstaltung, „und stellen Geschichten vor von Menschen, die ihre Familie wiedergefunden haben – oder auch nicht“.

„Hoffnung wechselt sich ab mit Zweifeln“ - so Tagebuchnotizen eines syrischen Flüchtlings, die zu Beginn der Veranstaltung verlesen werden. Ergreifende Einzelschicksale voller Zerrissenheit und Not: „Wenn ich nach Afghanistan zurückkehre, bin ich innerhalb eines Tages tot“, hat ein anderer notiert. Immer wieder geht es bei den Betroffenen um das Zusammensein mit den Angehörigen, um die Wichtigkeit des familiären Zusammenhalts. Für viele Geflüchtete ein unerfüllter Traum.

Über die „Praxis der Verhinderung zur Herstellung der Familieneinheit“ spricht Karim Alwasiti vom Flüchtlingsrat Niedersachsen in seinem einleitenden Vortrag: „Es wird alles dafür getan, möglichst wenig Visa erteilen zu müssen.“ Lange Bearbeitungszeiten und hohe bürokratische Hürden seien normal, wenn Geflüchtete Anträge auf Familiennachzug stellten. Nur Asylberechtigte nach Grundgesetz oder nach Genfer Konvention Anerkannte genießen volle Rechte. Der Rechtsanspruch auf Familiennachzug für alle anderen - es handelt sich derzeit um ca. 205.000 „subsidiär geschützte“ Personen - ist seit 2016 ausgesetzt. Die Große Koalition hat sich allerdings darauf verständigt, dass ab August 2018 monatlich bis zu 1000 Angehörige – plus Härtefälle – einreisen dürfen. Alwasiti: „Dieser Gesetzentwurf ist ein Schlag ins Gesicht aller Unterstützer!“

„Niemand in meiner Partei ist mit diesem Kompromiss zum Familiennachzug glücklich“, räumt Yasmin Fahimi (SPD) ein: „Ich will alle hier ermuntern, eine laute Stimme zu sein“. Die prominente hannoversche Bundestagsabgeordnete eröffnet mit starken Worten die von Kai Weber, dem Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Niedersachsen, moderierte Podiumsdiskussion. „Das Maß der Unmenschlichkeit, das wir auf diesem Planeten erleben, ist unerträglich,“ sagt Fahimi. Und zum Thema Asyl: „ Die Stimmung ist dramatisch gekippt!“

„Jetzt haben wir viele Rückschläge. So wird die Integration nicht laufen. Dabei haben wir davon geträumt, in Deutschland eine Perspektive zu haben“, so der Diskussionsbeitrag von Fahad Al-Hutaimi, einem anerkannten Flüchtling aus Syrien: „Wir haben allen Respekt der deutschen Gesellschaft gesehen. Wir reden über Werte und über Humanität. Aber wir haben das nicht geschafft!“

Benedikt Behlert von der Uni Bochum kommentiert den Gesetzentwurf der Großen Koalition zum Familiennachzug als weitere Restriktion in Folge der bereits verabschiedeten „Asylpakete“. Der weitere Verlauf der Diskussion gleitet ins Parteipolitische ab, die ehemalige SPD-Generalsekretärin Fahimi dominiert die Debatte. Sie beschwört „Integration und Zusammenhalt in unserem Land“ und wird aus dem Publikum heraus von einer Linken-Aktivistin polemisch angegriffen. Ein schönes Schlusswort spricht Flüchtling Al-Hutaimi: „Deutschland ist bunt und wir gehören dazu!“

Wolfgang Becker
An der IGS Mühlenberg erklangen vor einem begeisterten Publikum „Zigeunerweisen“ und "Tierstimmen" - das fulminante Abendkonzert im Theater am Aegi fand dagegen kaum Interesse
26.04.2018
Fast 800 SchülerInnen drängten sich am 25. April 2018 zum „Kinderkonzert“ der Roma und Sinti Philharmoniker in der Aula der IGS Mühlenberg – nach dem Umbau heißt sie heute Leonore Goldschmidt Schule. Die vielen Kinder und Jugendlichen kamen mit ihren LehrerInnen aus der IGS und zwei Grundschulen. Die Stimmung war großartig – es gab viel Applaus.


MiSO e. V.
Info- und Erlebnisstand von NeMO am 22. März - ein Bericht von Séverine Jean
16.04.2018
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 22. März 2018 in der Hannoverschen Innenstadt am Kröpcke ein Informations- und Erlebnisstand statt, welcher vom MISO-Netzwerk und Bundesverband NeMO organisiert wurde. Die Mitgliedsvereine von MISO waren am Stand präsent und informierten über ihre Inhalte und Tätigkeiten.
Ein Bericht vom Kammertheaterfestival MOST 2018 von Lesia Brezitska mit Fotos von Dimitrij Czepurnyi
16.04.2018
Vom 23. bis zum 28. März 2018 fanden im THEATER in der LIST acht einzigartige Aufführungen im Rahmen des VIII. Internationalen Kammertheaterfestivals MOST statt. Die Veranstaltungsreihe wählte die Form einer intensiven Theaterpraxis und kulturellen Austausches sowohl unter den Schauspielern selbst, als auch zwischen ihnen und deren Zuschauern.

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Projekt über Aufklärerisches Denken in den Kulturen Vorderasiens – Workshops in der Ezidischen Akademie
11.03.2019
Fundamentalist*innen der unterschiedlichen Fraktionen, seien es rechtspopulistische oder rechtsradikale Bewegungen oder islamistische Organisationen, leben von Vereinfachungen und Vereindeutigungen. Die Leugnung von Diversität und Vielfalt insbesondere auch in der eigenen Kultur, der Kampf gegen diese Vielfalt bis hin zu Gewalt sind ein zentrales Merkmal dieser Ideologien. Die Fremdheit der anderen, die Gleichheit der eigenen und die Intoleranz gegen alle Abweichungen von dieser Fiktion sind zwei Seiten desselben Denkens.

Um dieser Ausblendung komplexer Realitäten und der Leugnung der Vielfalt realer Gesellschaften entgegenzutreten wollen wir in diesem Projekt beispielhaft aufklärerische Diskurse aus den Regionen, die aus europäischer Sicht als "islamischer Kulturraum" oder als "arabischsprachiger Raum" bezeichnet werden und doch vielmehr Kulturen und Religionen umfassen als diese, diskutieren und für eine Broschüre und Ausstellung aufarbeiten.

Dabei werden wir mit Flüchtlingen und Menschen mit familiärer Migrationsgeschichte dieser Regionen aus unterschiedlichen Kulturen und mit heterogenen weltanschaulichen bzw. religiösen Anschauungen zusammenarbeiten. Gemeinsam wird so eine Ausstellung entstehen, die mit einigen Beispielen als Ausgangspunkt für weitere Diskussionen und Veranstaltungen dienen soll. Wir werden diese ab Ende Mai an verschiedenen Orten der Stadt und der Region Hannover präsentieren.

Uns ist dabei im Vorhinein klar, dass wir mit diesem Projekt nur einen kleinen Ausschnitt der komplexen gesellschaftlichen Realität einer ausgesprochen diversen Region erfassen werden können. Unser Anspruch ist nicht einer der Vollständigkeit, sondern, einige interessante Ansatzpunkte darzustellen.
Die Auswahl der in der obenstehenden Grafik präsentierten Persönlichkeiten ist dabei nicht als Vorauswahl zu begreifen, obwohl es sich bei ihnen bereits um interessante Beispiele handelt: Links im Bild befindet sich İbrahim Şinasi (* 1826 in Konstantinopel; † 13. September 1871 ebenda), ein osmanischer Autor, Journalist und Übersetzer und Vertreter aufklärerischen Gedankenguts, sowie eine von ihm herausgegebene Zeitung. In der Mitte unten ist Fatma Aliye Topuz (* 1862 in Istanbul; † 1936 ebenda) abgebildet, eine türkische Autorin und Frauenrechtlerin. Rechts oben sieht die Betrachter*in die ägyptische Feministin Nabawiyya Mohamed Musa Badawia (* 1886; † 1951) und eine ägyptisches feministisches Magazin aus ihrer Zeit (1925 bis 1940). Im Hintergrund ist Ibn Rushd – Averroës – (* 1126; † 1198) zu sehen, ein auch für die europäische Aufklärung bedeutender andalusischer Philosoph.
Wie bereits erwähnt, sollen hier nur einige mögliche Beispiele aufgezeigt werden. Es steht noch nicht fest, welche Auswahl im Rahmen der Ausstellung präsentiert werden wird, jedes Beispiel umfasst allerdings notwendigerweise sowohl Licht als auch Schatten. Vergleichbar ihren europäischen Pendants, die nicht selten Rassismus und Kolonialismus befördert haben, gilt auch für diese Aufklärer*innen, dass sie neben sehr progressivem Gedankengut immer auch Anschauungen vertreten haben, die das Gegenteil von Respekt von vor der Menschenwürde und von aufklärerischem Denken abbilden. Wir wollen diese Ambivalenzen nicht verschweigen, sondern als Teil des Entwicklungsprozesses darstellen.

Das Projekt führen wir zusammen mit der Ezidischen Akademie und dem Soziologen und Schriftsteller Tengezar Marini durch. Die Wochenendworkshops, in deren Rahmen wir die Ausstellung entwickeln wollen, werden am 09./10. März und am 30./31, März in den Räumen der Ezidischen Akademie stattfinden und stehen allen Interessierten offen. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse an den Workshops oder der Ausstellung die Projektleitung im Kulturzentrum Faust: Jörg Djuren - 0511 / 45 50 01 - joerg.djuren@kulturzentrum-faust.de

Wir danken dem Gesellschaftsfond Zusammenleben der Stadt Hannover für die Förderung dieses Projektes.

Kooperationspartner: Ezidische Akademie


MiSO e. V.
05.03.2019
Nach langer schwerer Krebserkrankung ist Djevdet Berisa, Vorsitzender des MiSO-Mitgliedsvereins Romane Aglonipe, im Alter von 49 Jahren verstorben. Die Beerdigung hat am 5. März 2019 auf dem Stöckener Friedhof stattgefunden. Wir erinnern uns gut an Djevdet und sein großes Engagement, das weit über die Interessen seiner Community hinaus ging. Wir haben immer gern mit ihm zusammengearbeitet - unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Als Teil der Erinnerung an den 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi veranstaltet der Indische Verein vom 21. bis zum 24. März in Hannover eine Reihe von interessanten Events.
05.03.2019
Tolstoi e.V. feierte seinen großartigen 25. Geburtstag im Freizeitheim Vahrenwald
28.02.2019
25 Jahre nach seiner Gründung präsentiert sich der Kulturverein äußerst vital und vielseitig. Besonders die Fähigkeiten der jungen Musikschaffenden begeistern beim Jubiläumsfest.

Intensiv, mitreißend und vor allem sehr jung präsentierte sich das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk bei seiner Jubiläumsfeier im großen Saal des Freizeitheims Vahrenwald. Seit 25 Jahren gibt es den Verein, der sich gleichsam für die Pflege der russischen Kultur in Hannover sowie für die Integration der Zugewanderten in die Stadtgesellschaft einsetzt. In zahlreichen Bereichen wie Theater, Film, Beratung und Sport ist Tolstoi e.V. aktiv. Einen besonders eindrucksvollen Einblick bekamen die Gäste der Jubiläumsveranstaltung über die Jugendarbeit in Form von Musikprojekten: Viele junge Menschen präsentierten gekonnt zahlreiche Stücke aus vollkommen unterschiedlichen Genres.

Die rund zweieinhalb Stunden, die für die Veranstaltung angesetzt waren, vergingen durch die vielen unterhaltsamen Programmpunkte wie im Flug. Sie zeigten die Arbeit des Kulturvereins von den Anfangstagen bis heute. 1994, im Jahr der Vereinsgründung, „war in Hannover in Bezug auf russische Kulturarbeit absolut Tote Hose“, erinnerte sich die Gründerin Dr. Tatiana Czepurnyi, die bis heute Vorsitzende von Tolstoi e.V. ist.

Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 27 Jahren (Ausnahmen möglich) – mit oder ohne Migrationshintergrund – sind eingeladen mitzumachen.
21.02.2019
Du willst etwas bewegen? Etwas in Deinem Stadtteil oder der Gesamtgesellschaft verändern? Deine Meinung zu einem Thema so sagen, dass sie auch von anderen gehört wird? Etwas dafür tun, dass Menschen aller Geschlechter und Kulturen gleich behandelt werden? Dann bist Du bei unserem neuen Projekt „Move it“ genau richtig!

In verschiedenen Workshops gehen wir folgenden Fragen nach:

Was ist eine Demokratie und was sind demokratische Werte? Was bedeutet Gleichstellung? Wie können wir Medien nutzen um die Gesellschaft zu verändern und was bedeutet Meinungsfreiheit? Welche Stärken und Potenziale schlummern in uns und wie können wir sie aktiv nutzen? Diese Fragen begleiten uns im Projekt. Außerdem möchten wir mit Euch zusammen spannende Präsentationen unserer neu gewonnenen Kenntnisse entwerfen. Ob als Videoclip, Internetpräsentation, Text, Fotoserie oder in einer anderen Form – Ihr entscheidet, was wir entwickeln.

Um einen handfesten Einblick in demokratische Mitgestaltungsmöglichkeiten zu bekommen, wollen wir außerdem verschiedene Organisationen und Personen besuchen, darunter Verbände, Gewerkschaften, Parlamente, Initiativen, aber auch Medienhäuser und Blogger*innen.

Neugierig geworden?

Dann komm zu den folgenden Terminen – jeweils um 18 Uhr:
(Ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich)

Di., 26.02.19 Treffen am Sprengel Museum
Bist du Mensch oder Maschine? Virtual Reality erleben im Sprengel Museum

Di., 05.03.19 in der Faust Warenannahme
(Thema: Selbstkompetenz)

Di., 12.03.19 in der Werk-statt-Schule (Zur Bettfedernfabrik 1)
(Thema: Medienkompetenz)

Mi., 20.03.19 in der Faust Warenannahme
(Thema: Demokratie)

Di., 26.03.19 in der Werk-statt-Schule (Zur Bettfedernfabrik 1)
(Thema: Selbstkompetenz)

Die weiteren Termine für 2019 werden noch bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Euch!
24.03.
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
Um 10:00 Uhr
Eintritt: 3 Euro, Anmeldung bei Magret.Michaelsen@Hannover-Stadt.de / 0511 168 43861
Vahrenwalder Straße 92
30165 Hannover
Treffpunkt im Vahrenwalder Park am großen Stein (hinter dem Freizeitheim Vahrenwald). Kosten: 3 Euro.

MiSO e. V.
24.03.
Gesellschaftskritisches Poetry Slam mit den Gruppen i,slam (Berlin) und Linden Legendz (Hannover)
Präsentiert von: MiSO e. V.
18 Uhr
Eintritt: frei
MiSO e. V.
© Foto: Jana
27.03.
Filmvorführung und Podiumsdiskussion mit dem Autor und mit ProtagonIsten des Films. Die Linden Legendz werden den Abend begleiten.
Präsentiert von: MiSO e. V.
18 Uhr
Eintritt: frei
Zukunftswerkstatt Ihmezentrum
Ihmeplatz 7E
30449 Hannover-Linden
28.03.
Präsentiert von: kargah e. V.
um 11:00 Uhr
Eintritt: frei, nur für Frauen
kargah/Stadtteilbüro
Stärkestr. 19a
30451 Hannover
MiSO e. V.
28.03.
Multiplikatorentreffen für Befragung hannoverscher Migrant*innenSelbstOrganisationen zum Lokalen Integrationsplan (LIP)
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:30 - 18 Uhr
Eintritt: frei für MiSO-Mitglieder
Zielgruppe: Mögliche Multiplikatoren aus dem MiSO-Netzwerk
MiSO
Mengendamm 12
30177 Hannover
30.03.
Karneval feiern mit Tanz, Musik und Essen
Präsentiert von: Grupo Canela e. V.
17 Uhr
Eintritt: frei, bitte anmelden!
Marschnerstraße 34
30167 Hannover
31.03.
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
Um 12:30 Uhr
Eintritt: frei
Vahrenwalder Straße 92
30165 Hannover
01.04.
Auf der Tagesordnung steht eine Diskussion zum Lokalen Integrationsplan (LIP). Gäste dazu: Dieter Wuttig, Asghar Eslami und Jürgen Liedtke.
Präsentiert von: kargah e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
© Foto:  Dimitrij Czepurnyi
04.04.
Mehrsprachige Lesung mit musikalischer Begleitung
Präsentiert von: kargah e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Iranische Bibliothek und Dokumentationszentrum
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
07.04.
Im Rahmen des Internationalen Kammertheaterfestivals MOST

Präsentiert von: Tolstoi e. V. Hannover
14 Uhr
Eintritt: Kosten 10,- bis 17,- €
Sprache: deutsch
Theater in der List
Spichernstraße 13
30161 Hannover
© Foto: Olena Svitlova
25.04.
Vernissage am Donnerstag, 25.04.2019 um 19:00 Uhr in den neuen Ausstellungsräumen in der Stärkestraße 19a! Ausstellung vom 26.04. bis 07.07.2019
Präsentiert von: kargah e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
kargah Stadtteilarbeit
Stärkestraße 19a
30451 Hannover
26.04.
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
Um 15:00 Uhr, Treffpunkt: Haupteingang des Stöckener Friedhofs
Vahrenwalder Straße 92
30165 Hannover
01.05.
Internationales 1. Mai-Fest
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 14:00 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
15.06.
Im Rahmen eines vom Gesellschaftsfonds Zusammenleben geförderten Projekts stellen Faust, kargah und MiSO u.a. die Haltung von hannoverschen MigrantInnenSelbstOrganisationen zum Lokalen Integrationsplan zur Diskussion.
Präsentiert von: FAUST e. V.
10 bis 18 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust + kargah-Haus
Zur Bettfedernfabrik
30451 Hannover

© 2019 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.