Mitglieder stellen sich vor
Initiative Internationales Kulturzentrum

MiSO aktuell
MiSO e. V.
Pressemitteilung des Runden Tischs für Gleichberechtigung - gegen Rassismus
24.04.2015

Die Nachricht war schockierend: In der Nacht zum Sonntag ist ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer, rund 110 Kilometer vor der libyschen Küste, gekentert. Die UN geht von 800 toten Flüchtlingen aus. Somit sind seit Januar nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks (UNHCR) mehr als 1700 Menschen im Mittelmeer umgekommen.

Das Mittelmeer ist längst zum Massengrab von Flüchtlingen geworden. Europa ist in vielerlei Hinsicht für dieses Massengrab mitverantwortlich: Historisch betrachtet hat Europa durch seine kolonialistische Politik, Unterstützung der oder Zusammenarbeit mit regionalen Diktatoren, verfehlte „Entwicklungshilfe“ oder durch stillschweigende Akzeptanz der massiven Menschenrechtsverletzungen (Stichwort: Völkermord in Ruanda) die heutige Flüchtlingsbewegung mitverursacht. Konkret gesehen weigert sich die EU eine umfassende Such- und Rettungsaktion für Flüchtlinge im Mittelmeer durchzuführen. Im Gegenteil: Die EU ersetzte Ende 2014 unter maßgeblicher Beteiligung der Bundesregierung das italienische Seenotrettungsprogramm Mare Nostrum durch die wesentlich kleinere Frontexoperation Triton, womit die Rettung von Flüchtlingen nur auf den küstennahen Bereich begrenzt wurde. Selbst das Programm Mare Nostrum, während dessen Laufzeit 3500 Menschen im Mittelmeer starben, war nicht ausreichend. Seine Einstellung war aber mehr als eine unterlassene Hilfeleistung. Der ein Tag nach der Flüchtlingskatastrophe verabschiedete 10-Punkte Plan der Außen- und Innenminister der EU bleibt, soweit es sich um finanzielle Mittel für Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer handelt, deutlich unter dem Programm Mare Nostrum und ist deshalb völlig unakzeptabel. Zugleich enthält der 10-Punkte-Plan keine Maßnahmen für weitere Aufnahmekapazitäten von Flüchtlingen durch die EU. Vielmehr geht es um repressive Maßnahmen wie verstärkte Überwachung der EU-Grenzen, steigende Kontrolle der MigrantInnenen durch EU-weite Fingerabdrücke sowie schnelle Abschiebung von „illegalen Einwanderern“.

Wir fordern deshalb:

- Eine umfassendes und koordiniertes EU-Seenotrettungsprogramm, das weit über die Mittel von Mare Nostrum hinausgeht. Die Logik der Abschreckung von Flüchtlingen durch Inkaufnahme ihres Sterbens muss endgültig aufgegeben werden!

- Die Ausarbeitung einer humanen EU-Flüchtlingspolitik unter Einbeziehung von Flüchtlingsinitiativen und Menschenrechtsorganisationen!

- Die EU soll durch die Aufnahme von wesentlich mehr Flüchtlingen ihrer moralischen und politischen Pflicht nachkommen und dies auch als eine Art Wiedergutmachung für ihre Mitverantwortung für die gegenwärtige Misere betrachten!

Folgende Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches für Gleichberechtigung – gegen Rassismus der Stadt Hannover:

- Afrikanischer Dachverband Norddeutschland e.V.

- Amfn e.V.

- Caritasverband Hannover e. V.

- Diakonisches Werk Stadtverband Hannover e.V.

- Evangelisch-Lutherischer Stadtkirchenverband Hannover

- Flüchtlingsrat Niedersachsen

- Janusz Korczak - Humanitäre Flüchtlingshilfe e.V.

- kargah e. V.

- Medizinische Flüchtlingsberatung Hannover e.V.

- MigrantInnenSelbstOrganisationen Netzwerk Hannover e.V. (MiSO)

- Netzwerk für Flüchtlingshilfe und Menschenrechte

- Religions for Peace

- Romane Aglonipe e.V. - Roma in Niedersachsen

- Unterstützerkreis Hannoverscher Flüchtlingsunterkünfte

- Vietnam-Zentrum-Hannover e.V.

Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Das Ziel ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Die LeiterInnen sollten aufgeschlossen sein und gerne mit Menschen arbeiten.
13.12.2018
Für das Projekt „Move it“ suchen wir (die Initiative für internationalen Kulturaustausch e.V.) für das kommende Jahr noch Gruppenleiter*innen für ein Angebot im Bereich „Selbstkompetenz“ (Potentialanalyse) und ein Angebot im Bereich „Medienkompetenz und Meinungsfreiheit“..

Das Workshop-Angebot wird ein- bis zweimal monatlich stattfinden und es ist ein Honorar vorgesehen.

Bei Interesse gerne anrufen oder eine Mail schicken.

Kontakt:

Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V.

Zur Bettfedernfabrik 1

30451 Hannover

Telefon: 0511/ 44 04 84

E-Mail: info@iik-hannover.de
Eine Million Rohingya sind vor dem Terror burmesischer Militärs in's Nachbarland Bangladesch geflohen. Dort ist das größte Flüchtlingslager der Welt entstanden. Ein Video über zwei Solidaritäts-Veranstaltungen der IIK, des AK Bangladesch und des MiSO-Netzwerks im Herbst 2018.
13.12.2018
MiSO e. V.
MiSO-Plenum mit anschließendem Winterfest und einem Blumenstrauß für Abayomi Bankole
10.12.2018
Freitag, den 9. Dezember 2018, fand in den Räumen der MiSO-Zentrale am Mengendamm 12 die zweite Mitgliederversammlung dieses Jahres statt. Auf der Tagesordnung des Plenums stand u.a. ein Bericht über die Arbeit der MiSO-Treffpunkte.
Projektleiterin Maria Drozdetskaya zeigte Kinderzeichnungen in Hannover-Mittelfeld
10.12.2018
Jede Ausstellung ist ein kleines Kunstfest. Dieses Eindringen in ein Märchen, das ist die Verwaltung eines Traumes, es ist das Eintauchen in die Welt der kühnen Vorstellungen und der süßen Träume. In unserer schönen Stadt fanden seit mehreren Jahren Ausstellungen von Werken junger Künstler und Teilnehmer des Projekts MDraWing statt.

Der Künstler braucht einen Zuschauer. Die Aufmerksamkeit und das Interesse der Besucher geben zusätzliche Impulse für die Entwicklung kreativer Fähigkeiten und stärken das Selbstvertrauen. Dies ist ein mutiger Start in die Welt der Kunst für junge Künstler.

Gut besuchtes "Concert for Rohingya" am 28.09.2018 in der Christuskirche brachte 850 € Spenden
02.10.2018
Das größte Flüchtlingslager der Welt liegt in Bangladesh. Am 28. September 2018 machte eine Benefizveranstaltung in der Christuskirche auf die dort lebenden Rohingya aufmerksam.

Knapp eine Million Menschen sind in den letzten zwei Jahren aus Myanmar (Burma) ins benachbarte Bangladesch geflohen. Sie gehören der muslimischen Volksgruppe der Rohingya an, die im mehrheitlich buddhistischen Myanmar diskriminiert und verfolgt wird. Im selbst völlig verarmte Bangladesch, im bengalischen Cox’s Bazar, ist das größte Flüchtlingslager der Welt entstanden.

19.12.
Die Vereine ADV Nord, Can Arkadas, Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Tolstoi, Ukranischer Verein und Vietnamzentrum laden ein zum Singen, Geschichten hören und zur Unterhaltung. Weihnachtliche Beiträge zum Buffet sind erwünscht.
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
15 - 20 Uhr
Eintritt: frei, bitte anmelden!
KUGEL
An der Apostelkirche 2
30161 Hannover
MiSO e. V.
20.12.
Einführung und Arbeit am eigenen Verwendungsnachweis zu HoR-Projekten, die in 2018 durchgeführt worden sind - mit Unterstützung der PromotorInnen.
Präsentiert von: MiSO e. V.
17:00 bis 20:00 Uhr
Eintritt: frei, bitte anmelden!
MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12
30177 Hannover
21.12.
Das iranische Fest zur Wintersonnenwende
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 19:00 Uhr
Kulturzentrum Faust
Warenannahme
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
© Foto: Martin Tönnies
25.01.
Ein Wochenende in Loccum mit jungen Geflüchteten im Alter von 17 bis 27 Jahre
Präsentiert von: MiSO e. V.
bis zum 27.01.2019
Eintritt: frei, bitte anmelden!
Ev. Akademie Loccum
MiSO e. V.
30.01.
Nach der Migrationskonferenz ist vor der Migrationskonferenz. Wie es 2019 weiter gehen soll, wollen wir in der MiSO-Arbeitsgruppe "Partizipation" diskutieren.
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:30 Uhr
Eintritt: nur für MiSO-Mitglieder
kargah
Zur Bettfedernfabrik 1
Linden-Nord
25.02.
Der ultimative Hirnschmalz-Battle
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 20:00 Ihr
Eintritt: frei, Anmeldung unter : dernachbarincafe@kulturzentrum-faust.de
01.05.
Internationales 1. Mai-Fest
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 14:00 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

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