Mitglieder stellen sich vor
Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit

MiSO e. V.
Pressemitteilung des Runden Tischs für Gleichberechtigung - gegen Rassismus
22.05.2015
MiSO hat als Mitglied des Runden Tischs die folgende Pressemitteilung miterarbeitet und unterzeichnet:

Nach Recherchen des NDR kam es im vergangenen Jahr mehrfach zur schweren Misshandlung von Flüchtlingen in den Gewahrsamszellen der Bundespolizei in Hannover. Am 9. März 2014 soll ein 19 Jahre alter Flüchtling aus Afghanistan geschlagen, gewürgt und mit angelegten Fußfesseln durch die Wache geschleift worden sein. Der gewalttätige Bundespolizeibeamte spielte sich sogar in einer WhatsApp-Nachricht an einen Kollegen triumphierend mit seiner Tat auf. Der gleiche Beamte soll am 25. September 2014 einen 19-Jährigen Flüchtling aus Marokko schwer misshandelt und dies in einer Handy-Mitteilung mit folgenden rassistischen Äußerungen bestätigt haben: „Das ist ein Marokkaner. Den habe ich weiß bekommen. XY [der unmittelbare Vorgesetze] hat gesagt, dass er ihn oben gehört hat, wie ein Schwein. Dann hat der Bastard erst mal den Rest gammeliges Schweinefleisch aus dem Kühlschrank gefressen. Vom Boden“. Nach weiteren Medienberichten ist derselbe Polizeibeamte in der Vergangenheit an anderen Delikten beteiligt gewesen.

Weiterhin zitierte der NDR einen Insider, wonach sich Misshandlungen in den Gewahrsamszellen häufiger ereigneten: „Es gab öfter lautes Geschrei in den Gewahrsamszellen. Und wenn das zu nervig war, dann wurde nicht nachgeschaut. Es wurde einfach die Tür geschlossen, damit nichts nach außen drang. Das habe ich selbst einmal gesehen. Geschlossen wurde die Tür auch vom Dienstgruppenleiter.“

Ausgerechnet in der Landeshauptstadt Hannover, die sich als eine internationale Stadt und als Initiatorin der Kampagne „bunt statt braun“ präsentiert, sind solche rassistischen Übergriffe besonders entsetzlich. Diese Fälle müssen zwar lückenlos aufgeklärt und die Täter bestraft werden. Das Problem wird aber mit der Bestrafung einiger Polizeibeamten nicht gelöst. Viel mehr sind strukturelle Reformen zur Bekämpfung von institutionellem und alltäglichem Rassismus erforderlich.

Konkret fordern wir:

  • Eine Überprüfung der gängigen Praxen der Polizeidirektion Hannover bezüglich der Flüchtlinge durch eine unabhängige Untersuchungskommission.
  • Mehrsprachige und umfassende Aufklärung von Flüchtlingen und MigrantInnen durch die zuständigen Behörden über Möglichkeiten, wie sie sich gegen institutionellen Rassismus zur Wehr setzen können.

Folgende Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches für Gleichberechtigung – gegen Rassismus der Stadt Hannover:

  • Afrikanischer Dachverband Norddeutschland e. V.
  • Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen/en und Flüchtlinge Niedersachsen (amfn e.V.)
  • Flüchtlingsrat Niedersachsen
  • Janusz Korczak - Humanitäre Flüchtlingshilfe e.V.
  • kargah e. V., Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
  • Medizinische Flüchtlingsberatung Hannover e.V.
  • MigrantInnenSelbstOrganisationen Netzwerk Hannover e.V. (MiSO)
  • Netzwerk Flüchtlingshilfe-Menschenrechte e.V.
  • Religions for Peace (RfP)
  • Romane Aglonipe e.V. - Roma in Niedersachsen
  • Vietnam-Zentrum-Hannover e.V.
Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Das Ziel ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Die LeiterInnen sollten aufgeschlossen sein und gerne mit Menschen arbeiten.
13.12.2018
Für das Projekt „Move it“ suchen wir (die Initiative für internationalen Kulturaustausch e.V.) für das kommende Jahr noch Gruppenleiter*innen für ein Angebot im Bereich „Selbstkompetenz“ (Potentialanalyse) und ein Angebot im Bereich „Medienkompetenz und Meinungsfreiheit“..

Das Workshop-Angebot wird ein- bis zweimal monatlich stattfinden und es ist ein Honorar vorgesehen.

Bei Interesse gerne anrufen oder eine Mail schicken.

Kontakt:

Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V.

Zur Bettfedernfabrik 1

30451 Hannover

Telefon: 0511/ 44 04 84

E-Mail: info@iik-hannover.de
Eine Million Rohingya sind vor dem Terror burmesischer Militärs in's Nachbarland Bangladesch geflohen. Dort ist das größte Flüchtlingslager der Welt entstanden. Ein Video über zwei Solidaritäts-Veranstaltungen der IIK, des AK Bangladesch und des MiSO-Netzwerks im Herbst 2018.
13.12.2018
MiSO e. V.
MiSO-Plenum mit anschließendem Winterfest und einem Blumenstrauß für Abayomi Bankole
10.12.2018
Freitag, den 9. Dezember 2018, fand in den Räumen der MiSO-Zentrale am Mengendamm 12 die zweite Mitgliederversammlung dieses Jahres statt. Auf der Tagesordnung des Plenums stand u.a. ein Bericht über die Arbeit der MiSO-Treffpunkte.
Projektleiterin Maria Drozdetskaya zeigte Kinderzeichnungen in Hannover-Mittelfeld
10.12.2018
Jede Ausstellung ist ein kleines Kunstfest. Dieses Eindringen in ein Märchen, das ist die Verwaltung eines Traumes, es ist das Eintauchen in die Welt der kühnen Vorstellungen und der süßen Träume. In unserer schönen Stadt fanden seit mehreren Jahren Ausstellungen von Werken junger Künstler und Teilnehmer des Projekts MDraWing statt.

Der Künstler braucht einen Zuschauer. Die Aufmerksamkeit und das Interesse der Besucher geben zusätzliche Impulse für die Entwicklung kreativer Fähigkeiten und stärken das Selbstvertrauen. Dies ist ein mutiger Start in die Welt der Kunst für junge Künstler.

Gut besuchtes "Concert for Rohingya" am 28.09.2018 in der Christuskirche brachte 850 € Spenden
02.10.2018
Das größte Flüchtlingslager der Welt liegt in Bangladesh. Am 28. September 2018 machte eine Benefizveranstaltung in der Christuskirche auf die dort lebenden Rohingya aufmerksam.

Knapp eine Million Menschen sind in den letzten zwei Jahren aus Myanmar (Burma) ins benachbarte Bangladesch geflohen. Sie gehören der muslimischen Volksgruppe der Rohingya an, die im mehrheitlich buddhistischen Myanmar diskriminiert und verfolgt wird. Im selbst völlig verarmte Bangladesch, im bengalischen Cox’s Bazar, ist das größte Flüchtlingslager der Welt entstanden.

19.12.
Die Vereine ADV Nord, Can Arkadas, Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Tolstoi, Ukranischer Verein und Vietnamzentrum laden ein zum Singen, Geschichten hören und zur Unterhaltung. Weihnachtliche Beiträge zum Buffet sind erwünscht.
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
15 - 20 Uhr
Eintritt: frei, bitte anmelden!
KUGEL
An der Apostelkirche 2
30161 Hannover
MiSO e. V.
20.12.
Einführung und Arbeit am eigenen Verwendungsnachweis zu HoR-Projekten, die in 2018 durchgeführt worden sind - mit Unterstützung der PromotorInnen.
Präsentiert von: MiSO e. V.
17:00 bis 20:00 Uhr
Eintritt: frei, bitte anmelden!
MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12
30177 Hannover
21.12.
Das iranische Fest zur Wintersonnenwende
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 19:00 Uhr
Kulturzentrum Faust
Warenannahme
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
© Foto: Martin Tönnies
25.01.
Ein Wochenende in Loccum mit jungen Geflüchteten im Alter von 17 bis 27 Jahre
Präsentiert von: MiSO e. V.
bis zum 27.01.2019
Eintritt: frei, bitte anmelden!
Ev. Akademie Loccum
MiSO e. V.
30.01.
Nach der Migrationskonferenz ist vor der Migrationskonferenz. Wie es 2019 weiter gehen soll, wollen wir in der MiSO-Arbeitsgruppe "Partizipation" diskutieren.
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:30 Uhr
Eintritt: nur für MiSO-Mitglieder
kargah
Zur Bettfedernfabrik 1
Linden-Nord
25.02.
Der ultimative Hirnschmalz-Battle
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 20:00 Ihr
Eintritt: frei, Anmeldung unter : dernachbarincafe@kulturzentrum-faust.de
01.05.
Internationales 1. Mai-Fest
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 14:00 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

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