Mitglieder stellen sich vor
Eine Vahrenheider Initiativaktion

Ein Bericht vom Kammertheaterfestival MOST 2018 von Lesia Brezitska mit Fotos von Dimitrij Czepurnyi
16.04.2018
Vom 23. bis zum 28. März 2018 fanden im THEATER in der LIST acht einzigartige Aufführungen im Rahmen des VIII. Internationalen Kammertheaterfestivals MOST statt. Die Veranstaltungsreihe wählte die Form einer intensiven Theaterpraxis und kulturellen Austausches sowohl unter den Schauspielern selbst, als auch zwischen ihnen und deren Zuschauern.

Die Festivalwoche wurde durch die Kooperation des Tolstoi Hilfs- und Kulturwerkes Hannover e.V. und des THEATERS in der LIST unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Hannover organisiert. Für Gastspiele wurden talentierte Darsteller aus Deutschland, Russland, Litauen, Ukraine und Tatarstan eingeladen.

Die meisten Inszenierungen waren Melodramen mit einer auftretenden Person. Die Herausforderung, während des gesamten Solospiels allein ohne weitere Akteure das Publikum aufmerksam und gespannt zu halten, bewältigten die Künstler sehr meisterhaft. Sie setzten sich auf der Bühne mit wichtigen alltäglichen Themen und treffenden Ereignissen der Menschheitsgeschichte auseinander und brachten diese überzeugend durch hohe Schauspielkunst den Beobachtern näher.

Zu den Sujets der Vorführungen gehörten Themen wie: die letzte Rettungsmission zu einem von Kriegen und gegenseitigem Misstrauen bedrohten Planeten; Sinn und Zweck der zeitgenössischen Kunst; Arbeitslosigkeit und Identitätssuche jenseits der Geschlechter im Berlin der 1930er Jahre; ewige Überlegungen über das Menschliche und große Hoffnungen und Verirrungen unserer Zeit.

Einen besonders symbolischen Klang bekamen zwei Theaterstücke, die gerade im Anschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus (12.-25. März) liefen und sich den Schwierigkeiten und Hemmungen einer Liebesbeziehung zwischen Leuten unterschiedlicher Herkunft widmeten. Das Bühnenwerk „Warschauer Melodie“ erzählte dem Auditorium die Geschichte über eine Polin und einen Russen, die im Nachkriegs-Moskau studierten und sich ineinander verliebten aber unter den Umständen sozialer Einschränkungen (Heiratsverbot für russische Bürger und Ausländer vom Jahr 1947) ihre persönliche Angst und Komplexe im Namen der Liebe nicht überwinden konnten.

Im Mittelpunkt des anderen Schauspiels „Margarita und Abulfaz“ standen nicht nur menschliche Vorurteile und ein komplizierter Charakter internationaler Ehepartnerschaft, sondern sogar der Völkermord an den Armeniern in Baku in den nicht so fernen 1990er Jahren und gesellschaftliche Vorwürfe, die das Glück der interethnischen Liebe zwischen einer jungen Armenierin und einem Aserbaidschaner behinderten.

Alle Auftritte waren eigenständig und souverän und besaßen verschiedene Darstellungsformen, die am besten dafür geeignet waren, um relevante inhaltliche Impulse in die Herzen der Zuschauer zu bringen. Dazu zählten beispielsweise ein interaktiver Scherz mit der Einbeziehung der Anwesenden in das Spiel, ein Vortrag über moderne Kunst, ein Plädoyer für Menschlichkeit und Frieden und eine bittere Beichte aus Poesie, Tagebucheinträgen und Briefen der bekannten Dichterin Marina Zvetaeva.

Das Internationale Kammertheaterfestival 2018 ist zum einen ein Erfolg des Tolstoi Hilfs- und Kulturwerkes Hannover e.V. und des THEATERS in der LIST, zum anderen ein „Sieg“ der Theaterkunst generell. Während der Veranstaltungswoche hat jede Aufführung eine einmütige Akzeptanz und Begeisterung der Gäste gefeiert. Heutzutage sind Menschen eher auf praktischere und zugänglichere Kunstarten, wie das Kino, orientiert und haben die Gewohnheit, sich an einem „live-Happening“ zu beteiligen, verloren oder nicht entwickelt. Der menschlichen Natur ist aber immer noch inhärent, zu der gegenseitigen Unterhaltung zu neigen. Theater ist genau der Ort der interaktiven Kunstverwirklichung, wo man in Kontakt mit Akteuren tritt, sich in den Bühnendichtungen wiederfindet und seine innere Balance erreicht.

Das Projekt „Internationales Kammertheaterfestival“ trägt eine große Bildungsrolle. Es ist gleichzeitig ein professioneller Austausch der Schauspieler auf der internationalen Ebene, ein persönlicher Fortschritt der Besucher und eine bewegende künstlerische Wiedergabe der Lebensrealität.

Lesia Brezitska

Gut besuchtes "Concert for Rohingya" am 28.09.2018 in der Christuskirche brachte 850 € Spenden
02.10.2018
Das größte Flüchtlingslager der Welt liegt in Bangladesh. Am 28. September 2018 machte eine Benefizveranstaltung in der Christuskirche auf die dort lebenden Rohingya aufmerksam.

Knapp eine Million Menschen sind in den letzten zwei Jahren aus Myanmar (Burma) ins benachbarte Bangladesch geflohen. Sie gehören der muslimischen Volksgruppe der Rohingya an, die im mehrheitlich buddhistischen Myanmar diskriminiert und verfolgt wird. Im selbst völlig verarmte Bangladesch, im bengalischen Cox’s Bazar, ist das größte Flüchtlingslager der Welt entstanden.

UnterstützerInnen für Sprachkurse gesucht
14.09.2018
Wir, die Initiative für Internationalen Kulturaustausch, suchen dringend Unterstützer*innen für unsere Alphabetisierungs- und A1 und A2 Kurse! Es wäre schön, wenn ihr schon Erfahrungen im Unterrichten von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund habt! Ihr solltet spontan, kreativ und geduldig sein und Spaß am Unterrichten dieser Zielgruppe haben. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann meldet euch bitte. Wir freuen uns auf euch!

Ansprechpartnerin: Kathlen Dreckshage (Ehrenamtskoordination)

Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V.

Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover

Tel.: 0511-44 04 84

info@iik-hannover.de

www.iik-hannover.de


Das Sommerfest der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK) begeisterte in der Faust-Warenannahme
28.06.2018
„Alle, die mit uns gemeinsam einen interkulturellen Austausch und dessen Vielfalt friedlich und bunt feiern möchten, sind herzlich eingeladen!“, begrüßte die Leiterin der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK), Mahjabin „Lipi“ Ahmed, die zahlreich erschienenen Gäste. Unter ihnen auch Konstanze Beckedorf, städtische Sozial- und Sportdezernentin, und Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube.

"Texturen" - ein Schreibprojekt von Faust: Mitmacher gesucht!
28.06.2018
Geschichten über das Zusammenleben in Linden
Eine A4 Seite und Sie sind/Du bis dabei!

Mit Gruppen und Einzelpersonen, allen Interessierten aus dem Stadtteil, wollen wir zum Thema „Zusammenleben im Stadtteil Linden“ einen internetbasierten Text mit vielfältigen Textpfaden produzieren. Wir freuen uns über alle, die Interesse haben mitzumachen.
Ziel dieses Projektes ist es, eine Erzählung zu schreiben, deren einzelne Kapitel von unterschiedlichen Menschen verfasst wurden und die sich, ausgehend von einem gemeinsamen Ausgangskapitel, vielfältig verzweigt. Siehe - www.texturen-linden.de -. Die Einzelkapitel werden über Links miteinander verbunden - http://www.kulturzentrum-faust.de/ebook-texturen-des-zusammenlebens/kapitel-1-ein-morgen-in-linden.html -. Zu jedem Kapitel können dabei Alternativkapitel angelegt werden. So entstehen unterschiedliche Textpfade, welche eine Vielzahl von Sichtweisen und Erfahrungen aus dem Stadtteil wiedergeben.

Thema aller Geschichten soll das Zusammenleben im Stadtteil sein. Darüber hinaus gibt es keine inhaltlichen Vorgaben. Mitmachen können alle Interessierten, sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen aus Linden oder mit Bezug zu diesem Stadtteil. Es ist möglich, einzelne oder auch mehrere aufeinanderfolgende Kapitel beizusteuern.
Dabei sollte das Ende durchaus offen sein, damit andere Bezug nehmen und mit der Erzählung fortfahren können. Die einzelnen Kapitel sollten vom Umfang her auf keinen Fall länger als eine DIN-A4-Seite sein, gerne jedoch kürzer.

Kontakt:
www.texturen-linden.de
texturen@kulturzentrum-faust.de
Fußballturnier „Kicken gegen Vorurteile“ – seit elf Jahren eine Erfolgsgeschichte
26.06.2018
Fast alle reden von Fußball. Nicht nur in Russland – auch in Hannover: Samstag nachmittag den 23.06.2018 spielten acht bunt gemischte Mannschaften vor einem bis zu 700-köpfigen Publikum im Erika-Fisch-Stadion.

20.11.
DU BEWEGST
Präsentiert von: IIK e. V.
Um 18:00 Uhr
Eintritt: frei
IIK e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover (FAUST-Gelände)
21.11.
"nur für Vorstände und Einladungsgäste"
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
Um 16:30 Uhr
Göttinger Chaussee 115
30459 Hannover
MiSO e. V.
21.11.
Aus Myanmar geflohen, leben etwa eine Million Rohingya in Lagern in Bangladesch: Dort ist mit Cox's Bazar das größte Flüchtlingscamp der Welt entstanden. Vorträge und Fotoausstellung, eine gemeinsame Menschenrechtsveranstaltung von MiSO, IIK und AK Bangladesch.
Präsentiert von: MiSO e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
- Warenannahme -
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover (Linden-Nord)
22.11.
Heute: ein Vortrag zum Thema Wasser
Präsentiert von: kargah e. V.
Um 11:00 Uhr
Eintritt: frei
kargah e. V.
Hinterhaus
Stärkestraße 19a
30451 Hannover
24.11.
Referent*innen Nina Gawohl und Eby Tangara

Anmeldung unter mana.atiglo@adv-nord.org oder telefonisch unter 0511 261 1582
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
Um 10:00 Uhr
Eintritt: frei
Göttinger Chaussee 115
30459 Hannover
06.12.
Geschenke werden an alle verteilt, die sich vorher angemeldet haben .
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
Um 15:00 Uhr
Eintritt: frei, Anmeldung unter Nikolaus2018@web.de
Vahrenwalder Straße 92
30165 Hannover
06.12.
Ronny Blaschke: Zivilgesellschaftliche Chancen und Rückschläge durch Sportgroßereignisse
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
19 Uhr
Eintritt: frei
Vereinsgaststätte SC Elite
Stadionbrücke 5
30459 Hannover
07.12.
Ausstellungseröffnung im Rahmen der Reihe “70 Jahre Menschenrechte. Wir schauen genau hin!”
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 18:00 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
14.12.
Eziden feiern das Ende der Fastenzeit
Präsentiert von: Ezidische Akademie e. V.
16 Uhr
Eintritt: frei; bitte anmelden
Gaststube des TuS Vinnhorst
Grashöfe 25
30419 Hannover
MiSO e. V.
© Foto: Martin Tönnies
25.01.
Ein Wochenende in Loccum mit jungen Geflüchteten im Alter von 17 bis 27 Jahre
Präsentiert von: MiSO e. V.
bis zum 27.01.2019
Eintritt: frei, bitte anmelden!
Ev. Akademie Loccum
01.05.
Internationales 1. Mai-Fest
Präsentiert von: FAUST e. V.
Um 14:00 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

© 2018 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.